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Intelligente Systeme für die Anforderungen der Zukunft

 

Die Anforderungen aus Industrie 4.0 und der Energiewende sind breit gefächert. Das gilt insbesondere auch für Stromverteilungen: Verbraucher müssen identifiziert werden, Verbräuche individuell nachvollziehbar sein. Energie soll unter Kosten- und Verfügbarkeitsaspekten bestmöglich genutzt werden. Echtzeit-Informationen über Systemzustand sind ebenso erforderlich wie ein sicherheits- und prüfungsrelevanter Status. Systemkomponenten sprechen miteinander, teilen sich ihren Zustand mit und stimmen sich optimal aufeinander ab. Daten werden über Kabel oder kabellos in Cloud-Dienste übergeben und ermöglichen beliebige Datenaggregationen und Analysemöglichkeiten. Steuerungsalgorithmen und -kriterien können darauf aufbauend vom Betreiber frei definiert werden. HMI-Schnittstellen lassen Nutzer mit dem System kommunizieren, um individuelle Anforderungen zu stellen und mit dem System abzustimmen.

IPD zur Unterstützung der täglichen Energiemanagementaufgaben

 

Mit Intelligent Power Distribution (IPD) lassen sich vielfältige Funktionen in einer Niederspannungsverteilung abbilden. Im Wesentlichen geht es darum, Transparenz, Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten umzusetzen. Dazu wurden elektronische Komponenten (Master, Slave, I/O und Protect) auf Basis der Kommunikationstechnologien Powerline, Bluetooth und GSM entwickelt, welche den Systemzustand an eine eigens dafür entwickelte cloudbasierte Softwareoberfläche (das IPD-Portal) übermitteln und dort bearbeitet werden können.

Auf einen Blick

 

  • Identifikationsverfahren
  • Freischaltung
  • Kommunikationstechnologie
  • Präsenzmeldung
  • Systemüberwachung
  • Systemsteuerung
  • Fernwartung
  • Mobile-Device Fähigkeit 
  • Bestandsverwaltung

IPD-Portal

 

Das webbasierte IPD-Portal unterstützt den Anwender bei der Verwaltung, Messung, Analyse, Optimierung und Überwachung der Stromverteilungsanlagen. Über alle gängige Internetbrowser und mobile Endgeräte erhält der Anwender somit die volle Kontrolle über die Niederspannungsverteilung.

Für Bauunternehmen bietet IPD die Möglichkeit verschiedene Nutzerrollen (Administrator, Projektleiter, Bauleiter, Elektriker) durch den Administrator zu vergeben und somit die Rechte auf bestimmte Funktionen zu beschränken.

Bauprojekte werden beispielsweise vom Projektleiter angelegt und einzelne Stromverteilungsanlagen vom Bauleiter oder Elektriker, auf Basis von Beständen und Projektzeiträumen, disponiert. Durch eine hierarchische Baumstruktur werden die netztechnischen Abhängigkeiten abgebildet.

Die Hardwarekomponenten, zur Identifikation des Zustands und zur Datenübertragung an das IPD Portal, sind in die Stromverteilungen modular integrierbar.

Durch Messungen der Zustandsgrößen (3-Phasig und Neutralleiter Strom, Spannung, Frequenz, Phasenverschiebung und Temperatur) wird der Zustand bestimmt und in einem festgelegten Intervall übermittelt.

Zu jeder Zeit sind die aktuellen und historischen Zustände der Stromverteilungen im IPD Portal einsehbar. Diese geschaffene Transparenz ist die Grundlage für nachfolgende Analyse-, Optimierungs- und Überwachungsfunktionen.

Die Analyseergebnisse dienen als Grundlage für eine gezielte Steuerung der Lasten (Verschiebung, Reduzierung und Abschaltung).

Lastspitzen, Energiebedarf und Verluste können somit gesenkt werden und reduzieren die Kosten für die maximale Leistungsbereitstellung sowie die verbrauchte Energie. 

Der Betrieb und die Wartung von Stromverteilungen kann durch die Fehlererkennung (z. B. ungewöhnliche Temperaturentwicklung, Auslösen der Schutzeinrichtungen) zielgerichtet optimiert werden.

Überwacht werden die Stromverteilungen mittels der Einrichtung von Grenzwerten und des Aktionsverhaltens (SMS, Email, Steuerung) bei Grenzwertverletzungen.

Dadurch lassen sich die Stromverteilungen im Fehlerfall, bei Störungen oder auch bei Diebstählen aktiv schützen. Die Einrichtung von Deeskalationsstufen, Alarmieren verschiedener Personen bis hin zum Abschalten von Betriebsmitteln, ermöglichen eine kontrollierte, schnelle und sichere Behebung des Fehlerfalls.

In individuellen Zeitabständen werden nutzerrollenorientierte Berichte erstellt, indem die wichtigsten Informationen zusammengefasst werden und dienen als Instrument für das Reporting.

IPD Systemkomponenten

 

Elektronische Komponenten übermitteln auf Basis der Kommunikationstechnologien Powerline, Bluetooth und GSM den Systemzustand an das IPD-Portal.  

IPD Master

Der IPD Master stellt als erster Baustein der IPD Systemkomponenten die Verbindung der Anlage mit der Cloud über GSM her. ... mehr

 

 

IPD I/O

Der IPD I/O ist eine Systemkomponente zur Messdatenerfassung und Steuerung der Anlage. Der IPD I/O kommuniziert über Powerline direkt mit dem Master, der die Daten in die Cloud sendet. ...mehr

IPD Bluetooth

Der IPD Bluetooth Empfänger wird über eine RS 485 Schnittstelle an den IPD Slave angeschlossen wird. Der Empfänger kann bis zu 16 IPD Protect detektieren und verbindet diese über den IPD Slave mit dem IPD Master.  ...mehr

IPD Slave

Der IPD Slave verbindet über die Powerline die IPD Bluetooth Empfänger mit dem IPD Master, wobei die IPD Bluetooth Empfänger über eine RS 485 Schnittstelle mit dem IPD Slave verbunden werden. ...mehr

IPD Protect

Der IPD Protect wird als IPD Systemkomponente in einen konfektionierten Walther-CEE-Stecker (NEXT GENERATION) einer Verlängerung oder einer Anschlussleitung eingebaut. ...mehr